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Ev.-luth. Dreikönigsgemeinde

Frankfurt am Main    Sachsenhausen

 

Kirchenmusik Dreikönig  e. V.

 

News  (> Welcome)

 

 

1. Adventssonntag, 02.12.2012, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

 

Johann Kuhnau

(1660-1722)

MAGNIFICAT in C-Dur

Frankfurter Erstaufführung

 

Johann Sebastian Bach

(1685-1750)

WEIHNACHTSORATORIUM, BWV 248

Kantaten I – III

 

Oratorienkonzert zum 1. Advent
Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Oratorienkonzert zum 1. Advent

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Foto: © DKK

 

Schirmherrin

Dr. h.c. Petra Roth

Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main

 

Kartenvorverkauf

 

Frankfurter Erstaufführung

zum 1. Advent in der Dreikönigskirche

 

Das MAGNIFICAT in C-Dur von Johann Kuhnau (1660-1722) ist eine weitgehend unbekannte Vertonung des Lobgesangs der Maria.

Das Werk ist in Deutschland nicht verlegt oder restlos vergriffen. Erst nach umfangreichen Recherchen ist Dreikönigskantor Andreas Köhs schließlich auf eine Buchhandlung in den USA gestoßen, die diese Noten als wissenschaftliche Ausgabe einer 1980 erschienenen Taschenbuchausgabe anboten. Nachdem der urheberrechtliche Schutz nach 25 Jahren abgelaufen ist, erstellt Kantor Andreas Köhs in eigener Autorentätigkeit eine Partitur und entsprechendes Aufführungsmaterial.

Recherchen ergaben, dass es sich bei der geplanten Aufführung dieser weitgehend unbekannten musikalischen Kostbarkeit um eine Frankfurter Erstaufführung handelt. 

Johann Kuhnau war Chorknabe an der Dresdner Kreuzkirche und nach seinem Studium an der Leipziger Universität unmittelbarer Vorgänger von Johann Sebastian Bach im Amt des Thomaskantors. In diesem hat Kuhnau die Kirchenmusik in Leipzig gut zwanzig Jahre beeinflusst.
Das MAGNIFICAT in C-Dur ist das am größten angelegte der wenigen überlieferten kirchenmusikalische Werke von Kuhnau.

Mit der FRANKFURTER ERSTAUFFÜHRUNG soll diese bislang "unerhörte" geistliche Chormusik nun auch einem breiten Konzertpublikum in Frankfurt am Main zugänglich gemacht werden.

Im Mittelpunkt des traditionellen Oratorienkonzertes zum 1. Advent steht das WEIHNACHTSORATORIUM, Kantaten I – III, von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Beglückende Lebensfreude, die in der Musik ihresgleichen sucht, bricht in dem jubelnden Chor „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan!...“mit elementarer Kraft hervor, vertieft sich zu stärkster Intensität des Gefühls und tiefem Glauben.

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 08.06.2012,

19:00 – 20:30 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

(Sachsenhäuser Mainufer/ Eiserner Steg)

 

FRANKFURT
IST GANZ CHOR
Deutsches Chorfest 2012

Deutsches Chorfest 2012

Frankfurt am Main

07.-10. Juni 2012

 

 

Henry Purcell (1659-1695)

ODE FOR ST. CECILIA'S DAY (1692)

 

Gabriele Hierdeis, Sopran

Anne Bierwirth, Alt

Georg Poplutz, Tenor

Christoph Kögel, Bass

Daniel Starke, Bass

 

KURT-THOMAS-KAMMERCHOR

www.kurt-thomas-kammerchor.de

Telemann-Ensemble Frankfurt

 

Leitung: Andreas Köhs

 

 

 

 

 

 

 

Der Kurt-Thomas-Kammerchor

singt in der Dreikönigskirche

zur Nacht der Chöre im Rahmen des

Deutschen Chorfestes 2012

 

Vom 07. bis 10. Juni 2012 wird Frankfurt am Main zu Europas Chorhauptstadt. Fast 500 Chöre mit fast 20.000 Sängerinnen und Sängern werden an den vier Veranstaltungstagen in mehr als 25 verschiedenen Spielorten rund 600 Konzerte geben.

 

Wer ein "Best of " der deutschen Chorszene erleben möchte, sollte sich die Nacht der Chöre am Freitag, dem 08.06.2012,  19 – 24 Uhr, mit rund 60 Konzerten an mehr als zehn Spielorten nicht entgehen lassen. Denn dieser Abend ist denjenigen Ensembles vorbehalten, die die Veranstalter mit hoher Qualität und innovativen Programmen überzeugen konnten.

( Quelle: www.chorfest.de )

 

Der Kurt-Thomas-Kammerchor, einer der besten Chöre der Stadt Frankfurt am Main, gestaltet das Eröffnungskonzert zur Nacht der Chöre in der Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer mit einem Programm zu Ehren der Heiligen Cäcilia als Patronin der Kirchenmusik.

 

Zu hören ist die ODE FOR St. CECILIA'S DAY (1692) (Cäcilien-Ode) sowie das Anthem "Blow up the trumpet"  von Henry Purcell (1659-1695).

 

Tickets über Chortickets (Deutsches Chorfest 2012)

Deutsches Chorfest 2012 - Nacht der Chöre

Tickets über Frankfurt-Ticket RheinMain

Deutsches Chorfest 2012 – Nacht der Chöre

 

Die Eintrittskarte gilt für sämtliche Spielstätten, einheitliche Pausen zwischen den Auftritten machen den Wechsel zwischen diesen einfach. Grundsätzlich gibt es bei keinem der halb- bis einstündigen Konzerte in der Nacht der Chöre Nacheinlass, da in vielen Spielstätten der Hörfunk mitschneidet und die Aufnahmen nicht gestört werden dürfen.

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 26.02.2012, 09:30 Uhr, Dreikönigskirche

ZDF-Fernsehgottesdienst

 „Gut genug! "

Liturgie: Pfr. Martin Vorländer

Predigt: Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, München

Orgel: Dietrich von Knebel

Motetten von H. Schütz und J. M. Bach

Kurt-Thomas-Kammerchor

www.kurt-thomas-kammerchor.de

Leitung: Andreas Köhs

 

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Foto: © DKK

 

 

 

 

 

ZDF-Fernsehgottesdienst

in der Dreikönigskirche

 

Zur Eröffnung der Fastenaktion

GUT GENUG!

Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz

 

Die Dreikönigsgemeinde war diesjährige Gastgeberin der Eröffnung der Fastenaktion der Evangelischen Kirche und feierte den Eröffnungsgottesdienst in der Dreikönigskirche nicht nur mit zahlreichen Gemeindemitgliedern, sondern dank der Live-Übertragung im ZDF-Fernsehgottesdienst gemeinsam mit den Zuschauern an den Bildschirmen.

 

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von dem in der Dreikönigskirche beheimateten Kurt-Thomas-Kammerchor, der zwei Motetten für fünfstimmigen Chor zu Gehör brachte, die selten zu hörende Motette "Das Blut Jesu Christi" nach dem 1. Johannesbrief Kapitel 1, 7b von Johann Michael Bach (1648-1694) und von Heinrich Schütz (1585-1672) die Vertonung des Kapitel 3, Vers 16 des Johannesevangeliums  "Also hat Gott die Welt geliebt", SWV 380.

Die musikalische Leitung hatte Dreikönigskantor Andreas Köhs inne.

 

Den Part an der Schuke-Orgel hatte freundlicherweise Gastorganist Dietrich von Knebel übernommen.

 

Weitere Informationen zur Fastenaktion und zum "Making of" des ZDF-Fernsehgottesdienstes finden Sie hier

sowie zur Vorstellung der Dreikönigsgemeinde auf der Website der ZDF-Fernsehgottesdienste hier

 

ZDF Mediathek Sendung verpasst?

 

 

 

 

 

 

Anlässlich des 50. Jahrestages der

Einweihung der Schuke-Orgel veranstaltet die Dreikönigsgemeinde

in der Dreikönigskirche

einen

KANTATEN-FESTGOTTESDIENST

sowie ein

festliches ORGELKONZERT

 

 

Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche

Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche Frankfurt

Foto: © Köhs

 

 

 

FESTGOTTESDIENST

Sonntag, 18.09.2011, 10 Uhr

Johann Sebastian Bach

„Gelobet sei der Herr, mein Gott“,

BWV 129

Solisten

Kantorei Sachsenhausen

Telemann-Ensemble Frankfurt

Leitung: Andreas Köhs

 

 

 

ORGELKONZERT

zum Tag der Deutschen Einheit

Montag, 03.10.2011, 17 Uhr

„50 Jahre Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche“

Te Deum laudamus

Werke von Buxtehude, Bach,

Ritter und Liszt

Andreas Köhs, Orgel

 

 

 

 

 

 

 

Dreikönigsgemeinde feiert

50 Jahre Schuke-Orgel

in der Dreikönigskirche

im September 2011

 

Die Vorgeschichte zum Bau einer neuen Orgel in der Ev.-luth. Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer reicht zurück bis 1957.

Anläßlich seines 50. Geburtstages wurde Helmut Walcha von der Stadt Frankfurt am Main die Goethe-Plakette verliehen als Würdigung für sein künstlerisches Wirken.

Ein weiteres Zeichen der Anerkennung war der Plan des Magistrats, eine neue Orgel in der Dreikönigskirche errichten zu lassen, die nun völlig den Intensionen Helmut Walchas entsprechen sollte.

Nach 1950 hatte sich der Orgelbau entscheidend weiterentwickelt. Die Orgel, die 1949 unter Wiederverwendung des alten, z.T. von 1881 stammenden Materials neuerbaut worden war, konnte Vergleichen mit neueren Instrumenten nicht mehr standhalten.

An Planung und Disposition der neuen Orgel, die von der Firma Karl Schuke mit Sitz im damaligen Westberlin erbaut wurde, war Prof. Helmut Walcha maßgeblich beteiligt.

Am 09. und 10. September 1961 wurde sie mit zwei großen Festkonzerten durch Helmut Walcha eingeweiht. Im Festgottesdienst übergab der damalige Frankfurter Oberbürgermeister Werner Bockelmann der Dreikönigsgemeinde die neue Orgel.

Zum 40. Jubiläum dieser Orgeleinweihung wurden im September 2001 eben diese Festkonzerte mit einem ausgewählten Programm großer Orgelwerke von Johann Sebastian Bach durch den jetzigen Kantor und Organisten der Dreikönigskirche, Andreas Köhs, und weitere Gastorganisten als Hommage an Helmut Walcha wiedergegeben.

 

Die Schuke – Orgel  der Dreikönigskirche gilt als eines der klangschönsten Instrumente im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

Im Zuge einer von der Orgelbau-Werkstatt Schuke durchgeführten Generalreinigung wurde die Orgel im Sommer 2003 auf den neuesten technischen Stand gebracht und mit einer Sequenz-Setzeranlage ausgestattet. Den vorhandenen vier Normalkoppeln (OW/HW, BW/HW, OW/Ped und BW/Ped) wurde eine weitere Koppel (HW/Ped) hinzugefügt.

 

I. Brustwerk C-g’’’

      1.   Holzgedackt 8’

      2.   Blockflöte 4’

      3.   Quintadena 4’

      4.   Waldflöte 2’

      5.   Sesquialtera 2fach

      6.   Quinte 1 1/3

      7.   Oktave 1’

      8.   Cymbel 3fach

      9.   Regal 8’

   10.   Regal 4’

  Tremulant

 

II. Hauptwerk C-g’’’

   11.   Quintadena 16’

   12.   Prinzipal 8’

   13.   Spielflöte 8’

   14.   Rohrflöte 8’

   15.   Oktave 4’

   16.   Nachthorn 4’

   17.   Nassat 2 2/3

   18.   Oktave 2’

   19.   Flachflöte 2’

   20.   Mixtur 5-6fach

   21.   Trompete 8’

 

III. Oberwerk C-g’’’

   22.   Metallgedackt 8’

   23.   Quintadena 8’

   24.   Prinzipal 4’

   25.   Rohrflöte 4’

   26.   Quintflöte 2 2/3’

   27.   Oktave 2’

   28.   Nachthorn 2’

   29.   Terz 1 3/5’

   30.   Sifflöte 1’

   31.   Scharff 4fach

   32.   Rankett 16’

   33.   Krummhorn 8’

  Tremulant

Pedal C-f

   34.   Prinzipal 16’

   35.   Subbass 16’

   36.   Quintbass 10 2/3’

   37.   Oktave 8’

   38.   Gedackt 8’

   39.   Oktave 4’

   40.   Koppelflöte 4’

   41.   Bauernflöte 2’

   42.   Rauschpfeife 3fach

   43.   Mixtur 5fach

   44.   Posaune 16’

   45.   Trompete 8’

   46.   Schalmei 4’

   47.   Cornett 2’

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 10.04.2011, 17 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

 

Gottfried August Homilius

(1714-1785)

JOHANNES -PASSION

Frankfurter Erstaufführung

 

Passionskonzert in der
Dreikönigskirche Frankfurt

Passionskonzert in der Dreikönigskirche

Kantorei Sachsenhausen

Kurt-Thomas-Kammerchor

Leitung: Andreas Köhs

Foto: © Kops

 

Schirmherr

Prof. Dr. Klaus Ring

Präsident der Polytechnischen Gesellschaft 

Frankfurt am Main

 

Frankfurter Erstaufführung

in der Dreikönigskirche

 

Der kirchenmusikalische Förderverein der Dreikönigskirche „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ präsentierte die Aufführung der JOHANNES-PASSION von Gottfried August Homilius (1714-1785) am Sonntag, dem 10. April 2011, um 17 Uhr in der Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer. Die Solisten: Gabriele Hierdeis und Anke Nitzl, Sopran, Anne Bierwirth, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Christoph Kögel und Daniel Starke, Bass, musizierten mit der Kantorei Sachsenhausen und Gästen aus dem Kurt-Thomas-Kammerchor sowie dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs.

 

Im erst vor wenigen Jahren wiederentdeckten Archiv der Berliner Sing-Akademie wurde neben weiteren bemerkenswerten Werken der deutschen Musikgeschichte auch die bis dahin unbekannte „Johannes-Passion" des Dresdner Kreuzkantors und Bach-Schülers Gottfried August Homilius (1714-1785) aufgefunden.

Diese Vertonung der Passion nach dem Evangelisten Johannes hatte ihren besonderen Wert in der Verbindung von traditioneller Form und frühklassischer Musik. Ausdrucksstark sind die vielfältigen Choreinsätze, die wie schon bei J.S. Bach als Turba-Chöre die Äußerungen der Volksmassen und verschiedenen Volksgruppen in der Passionsgeschichte übernehmen sowie die als Ruhepol fungierenden einfach strukturierten Choralsätze. Als Chorkomponist wurde G. A. Homilius in seiner Zeit gerühmt und als großer Kirchenkomponist verehrt.

 

Mit der Frankfurter Erstaufführung der Johannes-Passion von Gottfried August Homilius sollte diese Kostbarkeit der geistlichen Chormusik nun auch einem breiten Konzertpublikum in Frankfurt am Main zugänglich gemacht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nikolaikirche zu Leipzig

Nikolaikirche zu Leipzig

Foto: © Kops

 

 

Traditionelles Orgelkonzert

am Tag der Deutschen Einheit

in der Dreikönigskirche

 

Regelmäßig am Tag der Deutschen Einheit veranstaltet der kirchenmusikalische Förderverein der Dreikönigskirche „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ ein festliches Orgelkonzert, um diesen großen deutschen Feiertag in besonderer Weise zu begehen.

 

Begonnen hat es im Jahre 2002, als unter Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Frau Petra Roth, ein Benefizkonzert zur Förderung der Kirchenmusik in Ost und West in der Dreikönigskirche statt fand. Der Erlös wurde für die damalige Restaurierung der Ladegast-Orgel der Nikolaikirche zu Leipzig gespendet.

Seit dieser Zeit ist das Festkonzert zu einer guten Tradition geworden.

Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Tag des Feierns einer wahrhaft glücklichen Wendung der deutschen Geschichte und ein Tag des Gedenkens an einen gewaltlosen Weg in die Freiheit, der die Deutsche Einheit ermöglichte.

Auch am 20. Jahrestag der Deutschen Einheit 21 Jahre nach der friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR fand in der Dreikönigskirche ein Orgelkonzert statt, das an die Geschehnisse der Wende wie auch die Notwendigkeit der gelebten Einheit im Alltäglichen und Persönlichen – z. B. durch die Besinnung auf gemeinsame musikalische Traditionen – erinnern soll.

Mit dem Konzert mit Orgelwerken des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Max Regers Phantasie und Fuge über den Namen B-A-C-H, op. 46, als Hommage an den großen Meister, wurde hier der wohl bedeutendste deutsche Komponist geehrt. Sein kompositorisches Schaffen wird – wie in der Frankfurter Dreikönigskirche – in allen Teilen Deutschlands gleichermaßen besonders gepflegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorstellung der CD

in einem Konzert

am Sonntag, dem 17.08.2008, 19 Uhr,

in der

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

collegium vocale francfurt

Leitung: Andreas Köhs

Moderation: Hartmut Handt

 

Christlicher Sängerbund / Verlag Singende Gemeinde

 

collegium vocale francfurt
Leitung: Andreas Köhs

collegium vocale francfurt

Leitung: Dreikönigskantor Andreas Köhs

Foto: © Schieder

 

 

 

 

 

 

 

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CD-Produktion des

Vluyner Psalmenbuches von

Paul Ernst Ruppel zum 95. Geburtstag des Komponisten

„Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“

 

Über vierzig Jahre lang war Paul Ernst Ruppel (1913-2006) Kantor im Christlichen Sängerbund und hat wie kaum ein anderer durch seine vielfältige Arbeit das Singen von Chören und Gemeinden – besonders in den Freikirchen – geprägt. Texte, Melodien (zum Beispiel „Gleichwie mich mein Vater gesandt hat“), Tonsätze und Kanons (zum Beispiel „Vom Aufgang der Sonne“) stehen heute in katholischen wie evangelischen Gesangbüchern. Von seinen umfangreicheren Werken ist vor allem die Passionsbetrachtung nach Spirituals "Crucifixion" bekannt geworden.

 

Paul Ernst Ruppel hat sich Zeit seines Lebens mit den Psalmen beschäftigt. Sie haben ihn fasziniert und ihn in seiner Frömmigkeit geprägt. Ihre tiefe Menschlichkeit, ihre sprachliche Ausdruckskraft, das Staunen über Gottes Schöpfung und seine Taten zum Klingen zu bringen, sind ihm zur geistlichen Heimat geworden. Die Psalmen wurden auch zu einem Mittelpunkt seines kompositorischen Schaffens und sind es geblieben – bis zu seinem letzten Atemzug. Aus den Psalmen hat er bis zuletzt täglich geschöpft. Die Frucht daraus ist ein umfangreiches, kostbares Manuskript sehr unterschiedlicher Psalmvertonungen.

 

Im Herbst 2008 erschien diese Psalmensammlung als Vluyner Psalmenbuch. Begleitend zu diesem Chorbuch produzierte der Verlag Singende Gemeinde eine CD: „Zu Gottes Ehre“ (Bestell-Nr. CS 95.217). Es singt das collegium vocale francfurt unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs.

 

Vorgestellt wurde die CD in einem Konzert des Vokalensembles, moderiert von
Hartmut Handt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sommerkonzertreise 2008 des

Lancashire Youth Symphony Orchestra

führt das Orchester unter der

Leitung von Richard Laing auch nach

Frankfurt am Main.

Es gibt im Rahmen der

14. Nacht der Kirchen ein Konzert mit

Werken von Brahms, Creston,

Mussorgsky und Dvorak

am Freitag, dem 08.08.2008, um 22 Uhr, in der Dreikönigskirche Frankfurt am Main.

 

Lancashire Youth Symphony Orchestra

Lancashire Youth Symphony Orchestra

Foto: © LYSO

 

 

 

 

 

 

 

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Lancashire Youth Symphony Orchestra

zu Gast in der Dreikönigskirche

 

Im Norden Großbritanniens liegt Lancashire mit seinen waldigen Hügeln, Hochmooren und nicht zuletzt der wunderschönen Küste, an der auch das berühmte Blackpool zu finden ist. Die grandiose Landschaft hat schon Autoren wie Emily und Charlotte Bronte und J.R.R. Tolkien zu ihren großen Werken Inspiriert.

Von hier kommt auch das Lancashire Youth Symphony Orchestra, das im Jahre 1970 gegründet wurde. Seitdem hat das Orchester kontinuierlich einen Platz unter den renommierten Jugendorchestern Großbritanniens erarbeitet, unterstützt von der engagierten Förderung des Lancashire Country Council, das unbeirrt von finanziellen Engpässen in vorbildlicher Weise für die Machbarkeit ehrgeiziger musikalischer Ziele sorgt. Zahlreiche ehemalige Mitglieder haben später eine Laufbahn als professionelle Musiker eingeschlagen.

 

Der Dirigent Richard Laing erhielt seine Ausbildung am Birmingham Conservatoire, wo er sein Masters Degree abschloss; für sein Postgraduiertendiplom für Dirigenten wurde er mit dem Postgraduiertenpreis ausgezeichnet. Er arbeitete mit zahlreichen und renommierten Orchestern, zuletzt mit dem Birmingham Philharmonic Orchestra. Auch mit nicht-professionellen Orchestern arbeitet er gerne und häufig zusammen.

Oper, zeitgenössische Musik und Film zählen zu seinen besonderen Interessen; er ist regelmäßig Gastredner bei internationalen Konferenzen im Bereich Oper und Film.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 09.03.2008, 17 Uhr, Dreikönigskirche am Main

 

Hugo Distler (1908-1942)

CHORAL-PASSION, op.7

 

Heinrich Schütz (1585-1672)

Musikalische Exequien

 

Krzysztof Penderecki (*1933)

„Agnus Dei“ (1981)

 

Kurt Hessenberg (1908-1994)

Choralpartita für Orgel:

"O Welt, ich muß dich lassen", op. 43, No.2

 

Georg Poplutz, Tenor

Markus Flaig, Bass

Kurt-Thomas-Kammerchor

www.kurt-thomas-kammerchor.de

Leitung und Orgel: Andreas Köhs

 

Schirmherr:

Dr. Rüdiger Volhard

Vorsitzender des Kurt Thomas – Haus der Chöre e. V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zum 100. Geburtstag von

Hugo Distler und Kurt Hessenberg

 

In Würdigung des 100. Geburtstages der beiden bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts, Hugo Distler (1908 – 1942) und Kurt Hessenberg (1908 – 1994), hat der Förderverein für Kirchenmusik in der Dreikönigskirche „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ für die Passionszeit 2008 ein A-cappella-Chor- und Orgelkonzert mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor auf dem Programm, in dessen Mittelpunkt die CHORAL-PASSION, op. 7, von Hugo Distler, eine ausgesprochen anspruchsvolle Komposition, steht.

Kurt Hessenberg erfährt besondere Würdigung mit der Aufführung seiner CHORAL-PARTITA  für ORGEL: "O Welt, ich muß dich lassen", op. 43, No.2, durch Dreikönigskantor Andreas Köhs.

 

Hugo Distler galt als einer der führenden Vertreter der modernen evangelischen Kirchenmusik und deren Erneuerungsbewegung nach 1920.

 

Der Frankfurter Kurt Hessenberg gehört ebenfalls zu den wichtigsten Vertretern der evangelischen Kirchenmusik im 20. Jahrhundert, war Professor für Komposition an der Frankfurter Musikhochschule und wurde für sein Wirken mit hohen Auszeichnungen der Stadt Frankfurt, des Landes Hessen und der Bundesrepublik Deutschland geehrt. www.kurthessenberg.de

 

Anlässlich des 10jährigen Bestehens des Jugend-Musik-Ensembles fand am 15.06.2008, 12 Uhr, ein Lunchkonzert unter dem Motto „Jubilare unter sich“ statt. Die jungen AmateurmusikerInnen spielten Kammermusik von vier Komponisten, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wären. Es sind dies die beiden Schweden Gunnar de Frumerie (1908-1987) und Lars-Erik Larsson (1908-1986) sowie die beiden Deutschen Hugo Distler (1908-1942) und Kurt Hessenberg (1908-1994). Letzterem war das Lunchkonzert insbesondere gewidmet, war der Frankfurter Kurt Hessenberg doch vielfältig mit der Dreikönigsgemeinde verbunden. So war er jahrelang Mitglied der Gemeindevertretung der Dreikönigsgemeinde und komponierte mehrere Orgelwerke für seinen Freund Helmut Walcha und dessen Orgel in der Dreikönigskirche; auch wurde eines der bedeutendsten Werke Hessenbergs – die Lukaspassion op. 103 – 1978 in der Dreikönigskirche uraufgeführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Professor Helmut Walcha

 

Helmut Walcha (1907 – 1991)

Foto: © Dreikönigsgemeinde

 

Konzerte am 27. und 28.10.2007

zum 100. Geburtstag von

Professor Helmut Walcha

in der

Dreikönigskirche

Frankfurt am Main:

 

Samstag, 27.10.2007, 17.00 Uhr

Vesper

Liturgie: Pfarrer Thomas Sinning

Andreas Köhs, Orgel

 

Samstag, 27.10.2007, 19.30 Uhr

Orgelkonzert

Wiedergabe des Programms seines

Abschiedskonzertes vom 21.05.1981

Werke von Johann Sebastian Bach

Laudatio: Pfarrer Dr. Christoph Bergner

Andreas Köhs, Orgel

 

Sonntag, 28.10.2007, 17.00 Uhr

Chor- und Orgelkonzert

Werke von Bach, Reger, Schönberg,

Zimmermann u.a.

regerChor Braunschweig

Leitung: Karl Rathgeber

Andreas Köhs, Orgel

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zum 100. Geburtstag von

Professor Helmut Walcha

 

Das Kriegsende 1945 brachte für die Kirchenmusik an der Dreikönigskirche einen völligen Neuanfang. Alle großen Innenstadtkirchen lagen in Schutt und Asche. Lediglich die neugotische Kirche am Sachsenhäuser Ufer war nur wenig zerstört und konnte bald wieder hergerichtet werden. Damit rückte die Dreikönigskirche zum ersten Mal in ihrer Geschichte in den Blickpunkt des kirchlichen und vor allem des kirchenmusikalischen Lebens in der Stadt Frankfurt am Main. Der Dreikönigsgemeinde kam damit eine übergemeindliche Bedeutung zu. In dieser Verantwortung wurde der Kirchenmusik als unschätzbarem Ausdruck christlichen Glaubens und christlicher Kulturwerte besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

 

Der Gemeindevorstand berief mit Professor Kurt Thomas und Professor Helmut Walcha zur Neuordnung des kirchenmusikalischen Lebens einen eigenen Kantor und Organisten. Seit Ostern 1947 fanden an Samstagen regelmäßig die Orgelvespern in der Dreikönigskirche statt, die auch heute noch ihren festen Platz im wöchentlichen Kalender der Dreikönigskirche haben.

 

Der im Alter von sechzehn Jahren erblindete Helmut Walcha erwarb sich als Bachinterpret Weltruf. Herausragend waren seine Orgelkonzerte im Bachjahr 1950. 1947 und 1971 spielte er das Gesamtorgelwerk Johann Sebastian Bachs ein.

 

Anlässlich seines 50. Geburtstages wurde Helmut Walcha 1957 von der Stadt Frankfurt am Main die Goethe-Plakette als Würdigung für sein künstlerisches Wirken verliehen.

Ein weiteres Zeichen der Anerkennung war der Plan des Magistrats, eine neue Orgel in der Dreikönigskirche errichten zu lassen, die nun völlig den Intentionen Helmut Walchas entsprechen sollte. Diese mechanische Orgel, eines der klangschönsten Instrumente des Rhein-Main-Gebietes, wurde von der Fa. Schuke gebaut, 1961 festlich eingeweiht und zwischenzeitlich im Jahre 2003 renoviert und modernisiert.

 

Walcha galt als profunder Kenner früh- und hochbarocker deutscher Orgelkompositionen, der neben der Einspielung des Gesamtorgelwerkes von Bach auch viele Partituren Bachs und Händels und darüber hinaus auch eigene Choralvorspiele herausgab.

 

Mit einem großen Bach-Programm verabschiedete sich Helmut Walcha von seinem Konzertpublikum mit seinem letzten Orgelkonzert am 21. Mai 1981.

 

Als Hommage an Helmut Walcha und gleichsam als Ausdruck der großangelegten traditionellen Pflege Bach’scher Musik an der Dreikönigskirche brachte dessen Nachfolger im Amt, Dreikönigskantor Andreas Köhs, das originale Programm seines Abschiedskonzertes anlässlich des Gedenkens an den 100. Geburtstag von Professor Helmut Walcha am Samstag, dem 27.10.2007, um 19.30 Uhr, in der Frankfurter Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer zu Gehör.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 04.07.2007, 19.30 Uhr

Dreikönigskirche

Frankfurt am Main

 

Birmingham University Symphony Orchestra

 

Birmingham University Symphony Orchestra

Foto: © BUSO

 

Das Repertoire der Konzertreise setzt sich aus folgenden Stücken zusammen:

Edward Elgar:

Cockaigne Ouvertüre

Felix Mendelssohn-Bartholdy:

Ouvertüre zu

Ein Mittsommernachtstraum

Gustav Holst:

Somerset Rhapsody

Johannes Brahms:

Sinfonie Nr. 4

 

Konzerte:

01.07.2007, 19.00 Uhr,

Marienkirche Gelnhausen

02.07.2007, 19.30 Uhr,

Erlöserkirche Bad Homburg

04.07.2007, 19.30 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

 

 

 

 

 

 

 

 

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Birmingham University Symphony Orchestra in der Dreikönigskirche

 

Der kirchenmusikalische Förderverein „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ hat aus unserer Partnerstadt Birmingham das BIRMINGHAM UNIVERSITY SYMPHONY ORCHESTRA unter der künstlerischen Leitung von Daniel Walton in die Dreikönigskirche eingeladen.

 

 

Mitten im Ballungsraum West Midlands liegt Birmingham, dessen Name seine Wurzeln im angelsächsischen Beormaham hat. Einst bekannt als Industriezentrum mit  rauchenden Schloten, ist Birmingham heute eine der ethnisch vielfältigsten Städte Großbritanniens mit einem außerordentlich lebhaften kulturellen Geschehen, für das die Birmingham Symphony Hall, Sir Simon Rattles Stammhaus, nur ein Aushängeschild ist, stellvertretend für viele andere hochrangige Kulturorte.

 

Der heute als der englische Komponist schlechthin berühmte Edward Elgar gründete zu seiner Zeit als Präsident der Universität Birmingham die University Music Society, ein Teil derer auch das Birmingham University Symphony Orchestra ist. Das Orchester verfügt über ein breitgefächertes Repertoire, gibt regelmäßig Konzerte in ganz Großbritannien, u.a auch in der Birmingham Symphony Hall. Es begibt sich jährlich auf Konzertreise. In jüngster Zeit führte das Orchester Edward Elgars The Dream of Gerontius, Carl Orffs Carmina Burana und Bachs Johannespassion auf. 

 

Der Dirigent des Birmingham University Symphony Orchestra Daniel Walton studiert unter Peter Stark; zuvor besuchte er die Dirigentenklasse bei George Hurst an der Canford School of Music. Er arbeitete u.a. mit Paul Spicer  und gehört zu den mitgründenden Dirigenten der Birmingham University Brass Band.

 

 

Die diesjährige Konzertreise führt das Orchester auch nach Frankfurt am Main, der Partnerstadt Birminghams; in Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl, deren radioaktive Wolke sich auch über Frankfurt entlud, wird das Konzert in der Marienkirche Gelnhausen als Benefizkonzert für die Kinder von Tschernobyl veranstaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 13.05.2007, 16 Uhr,

Dreikönigskirche Frankfurt am Main

 

Orgelkonzert für Kinder
Andreas Köhs, Orgel
OB Petra Roth, Erzählerin

 

Orgelkonzert für Kinder

Orgelkonzert für Kinder

Vorschulkinder der Dreikönig-Kitas,

Darstellerinnen und Darsteller

Oberbürgermeisterin Petra Roth,

Erzählerin

Dreikönigskantor Andreas Köhs,

Orgel

Fotos: © Schieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Benefizkonzert mit großer Resonanz

 

Das Orgelkonzert für Kinder am 13. Mai 2007, welches als Benefizkonzert veranstaltet worden war, fand sehr großen Anklang. Mit viel Engagement haben die Vorschulkinder der drei Kindertagesstätten der Ev.-luth. Dreikönigsgemeinde den Karneval der Tiere, eine Komposition des französischen Komponisten Camille Saint-Saens (1835-1931), einstudiert und aufgeführt. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Frau Dr. h. c. Petra Roth, hatte sich mit großer Freude bereit erklärt, diese Aufführung mit zu gestalten und den anrührenden Text von © LORIOT zwischen den einzelnen Musikstücken des Zyklusses zu erzählen, während die Kinder der Kindergartengruppen die Tiere reich kostümiert pantomimisch verkörperten. Dreikönigskantor Andreas Köhs sorgte mit seinem souveränen und einfühlsamen Orgelspiel für eine sehr anschauliche musikalische Interpretation der verkleideten Tiere in der überaus reizvollen Orgelbearbeitung  der Komposition, die Saint-Saens am Fastnachtsdienstag 1886 in Paris uraufgeführt hatte und die sich seit dem insbesondere bei Kindern großer Beliebtheit erfreute.

 

Die Dreikönigskirche war gut besucht und vor allem die zahlreichen Kinder kamen auf ihre Kosten. Großen Beifall gab es am Schluss für allen Mitwirkenden!

 

Die Gesamteinnahmen des Benefizkonzertes kamen zu gleichen Teilen der Kindergartenarbeit der Dreikönigsgemeinde www.dreikoenigsgemeinde.de sowie dem Clementine-Kinderhospital in Frankfurt am Main www.ckhf.de zugute.

Mit überaus großer Freude konnten den beiden Einrichtungen jeweils knapp 920 EURO der Gesamteinnahmen von 1.836,03 EURO überreicht werden.

Ein stolzes Ergebnis!

Der kirchenmusikalische Förderverein „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ hat diese Veranstaltung für die Dreikönigsgemeinde organisiert, beworben und zusätzlich über 300 EURO für Werbematerial (Plakate etc.) zur Verfügung gestellt.

 

Allen großzügigen Spendern sowie allen Mitwirkenden und Organisatoren gilt unser herzlicher Dank! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orgelpositiv

Unser neues tragbares Orgelpostiv

der Orgelbaufirma Förster & Nicolaus, Lich

Foto: © Kops

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Spendenaufruf zur Anschaffung

eines tragbaren Orgelpositivs erfolgreich!

 

Der Vorstand des Fördervereins für Kirchenmusik in der Dreikönigskirche bat Sie um Unterstützung für die Realisierung eines Projektes, mit dem sich der Förderverein bereits seit längerem beschäftigt hatte, nämlich mit der Anschaffung einer Truhenorgel.

Die Dreikönigsgemeinde besaß zwar mit ihrem Instrumentarium eine gute musikalische Infrastruktur, dennoch mangelte es an einem tragbaren Orgelpositiv, das – wie auch in der Vergangenheit mit einem Leihinstrument üblich – in den regelmäßig stattfindenden Oratorienkonzerten, Kantatengottesdiensten und Kammermusikkonzerten Verwendung finden sollte.

Die Aufwendungen für Leihgebühren beliefen sich mittlerweile auf eine Summe von über  € 10.000. Aufgrund dieser durch Leihgebühren entstandenen Kosten hatte der Vorstand des Fördervereins beschlossen, sich um die Anschaffung eines eigenen tragbaren Orgelpositivs zu bemühen.

Die Kosten für den Neubau eines Instruments mit drei Registern würden sich auf etwa  € 30.000 belaufen, die der Förderverein alleine nicht in der Lage wäre aufzubringen.

Allerdings waren wir davon überzeugt, dass wir mit Hilfe von Spenden aus Unternehmen und privater Hand dieses Vorhaben realisieren könnten, um ein eigenes Instrument bei den auch in Zukunft stattfindenden vielfältigen kirchenmusikalischen Aktivitäten und Konzerten des Fördervereins einsetzen zu können.

 

Die große Resonanz auf unseren Spendenaufruf erlaubte uns, die Anschaffung eines tragbaren Orgelpositivs bereits im Jahre 2006 zu tätigen, welches in dem traditionellen Oratorienkonzert zum 1. Advent 2006 mit der Aufführung des Händel-Oratoriums „Judas Maccabaeus“ durch den Kurt-Thomas-Kammerchor und das Telemann-Ensemble Frankfurt unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs eingeweiht wurde.

 

Wir danken allen Spendern für Ihre Unterstützung bei diesem Projekt sehr herzlich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurt Thomas
1904 - 1973

 

Kurt Thomas (1904 – 1973)

Foto: © Frankfurter Kantorei

www.kurtthomas.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zum 100. Geburtstag von

Professor Kurt Thomas

 

Am 25. Mai 2004 jährte sich zum hundertsten Mal der Geburtstag von Kurt Thomas.

Ihm verdankt das Frankfurter Musikleben der vierziger und fünfziger Jahre bedeutende, bis in die Gegenwart fortwirkende Impulse. Eine ganze Generation verdankt ihre entscheidende musikalische Prägung seinem Wirken und seiner Ausstrahlung als Chorleiter, Komponist und Lehrer.

Als er 1939 seine Professur an der Berliner Musikhochschule aufgab, um die Leitung des neubegründeten "Musischen Gymnasiums" in Frankfurt zu übernehmen, trat er ein heikles Amt an. Doch die Idee eines Gymnasiums mit Musik als zentralem Fach entstammte keineswegs der NS-Zeit. Sie geht zurück auf Leo Kestenberg, den Musikreferenten des Preußischen Kultusministeriums in den zwanziger Jahren und lebt in den "Musischen Zweigen" der Höheren Schulen fort. Ihre Fruchtbarkeit erwies sich schon in den wenigen Jahren ihrer Realisierung in Frankfurt.

Zahlreiche namhafte Musiker gingen aus dem Musischen Gymnasium hervor, so die Dirigenten Horst Stein und Hans Drewanz, die Komponisten Alfred Koerppen und Siegfried Strohbach und die Pianisten Werner Hoppslock und Günther Ludwig.

Wenn Thomas mit dem Chor seiner Schule eine Bach-Motette darbot, wurde die Leipziger Bach-Tradition seines Lehrers Karl Straube und des Thomaner-Chors lebendig: Beide Chöre rekrutierten sich, wie zu Bachs Zeiten, ausschließlich aus Knabenstimmen. Da Thomas aber zugleich die Leitung des Cäcilien-Vereins übernommen hatte, waren ihm auch Aufführungen der großen Oratorien von Bach, Haydn, Brahms und Verdi anvertraut - von 1940 bis zur Zerstörung des Saalbaus (1943) und dann nochmals von 1950 bis 1956.

Das Musische Gymnasium wurde 1945 aufgelöst, doch schon bald scharte sich ein Kreis ehemaliger und neuer Schüler um Thomas.

In der materiellen und geistigen Not der Zeit fasste er - unterstützt durch Pfarrer Schmidt von der Dreikönigsgemeinde - den Plan, einen a-cappella-Chor zu gründen, eine Idee, die sich als überaus wertvoll und fruchtbar erwies.

Im Umgang mit Werken Bachs und älterer Meister jungen Menschen dauerhafte Werte zu vermitteln, ihnen ein geistiges und künstlerisches Ziel aufzuzeigen, inmitten der trostlos zerstörten Stadt - erst aus historischer Distanz lässt sich ganz ermessen, was diese Initiative für das Frankfurter Musikleben und zumal für die Jugend bedeutete.

Der Zustrom musikalisch begabter und stimmlich befähigter junger Menschen ließ in kurzer Zeit einen außerordentlich leistungsfähigen, jugendlichen Chor entstehen, der sein Zentrum an der Dreikönigskirche fand, binnen weniger Jahre aber als "Frankfurter Kantorei" internationales Ansehen errang.   (Prof. Dr. Peter Cahn)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Logo 
Bärenreiter

© Bärenreiter

 

 

 

Kurt-Thomas-Kammerchor

 

Kurt-Thomas-Kammerchor

Bach: Matthäus-Passion

Dreikönigskirche

Foto: © Schieder

www.kurt-thomas-kammerchor.de

 

 

 

 

 

 

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Einspielung einer Demo – CD  

Der Kurt-Thomas-Kammerchor unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs arbeitete an einer CD-Aufnahme, die die musikalische Umsetzung eines Exzerptes einer neuen Reihe innerhalb des Chorprogrammes des Bärenreiter-Verlages, die sich mit orgelbegleiteter Chormusik in Orginalkompositionen oder in Arrangements beschäftigt, demonstriert.

Andreas Köhs ist als Autor des Verlages hier maßgeblicher Bearbeiter als ideale Voraussetzung einer musikalischen Umsetzung und Demonstration der Neuarrangements u.a. in Werken von Vivaldi, C.Ph.E. Bach, Schubert, Dvorák, Fauré und Saint-Saens.

Darüber hinaus hat den Verlag insbesondere der Live-Mitschnitt der Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach am 06.04.2003 in der Dreikönigskirche mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor unter der Leitung von Andreas Köhs von der hervorragenden Qualität des Ensembles überzeugt.

Der Verlag war sich daher sicher, dass das Team des Kurt-Thomas-Kammerchores, des Audio-Engineers Sebastian Franke und des Darmstädter Organisten Wolfgang Kleber unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs ein künstlerisch adäquates Ensemble darstellt, das dem vom Verlag selbst an seine neue Reihe „Chor & Orgel“ gestellten Anspruch gerecht werden kann.

 

Die CD wurde Ende Januar 2004 in der Dreikönigskirche eingespielt und liegt dem einschlägigen Fachhandel als Demo – CD vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schuke-Orgel
während der
Erneuerungsarbeiten

 

Schuke-Orgel der

Dreikönigskirche

während der Erneuerung und

Kantor Andreas Köhs

Foto: © B. Hadem

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Schuke – Orgel der Dreikönigskirche

wurde renoviert und modernisiert

 

Die Schuke – Orgel  der Dreikönigskirche gilt als eines der klangschönsten Instrumente im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

 

Sie wurde 1961 von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke erbaut und verfügt gemäß der von Prof. Helmut Walcha erstellten Disposition über 47 Register, die sich auf drei Manuale und Pedalwerk verteilen.

 

In den Sommermonaten des Jahres 2003 wurde die Orgel von der Firma Schuke komplett ausgebaut und gereinigt. Im Zuge dieser Generalreinigung wurde die Orgel in einigen technischen Details auf den neuesten Stand gebracht und mit einer Sequenz-Setzeranlage ausgestattet.

 

Den vorhandenen vier Normalkoppeln (OW/HW, BW/HW, OW/Ped und BW/Ped) wurde eine weitere Koppel (HW/Ped) hinzugefügt.

 

Eine der Veränderungen ist die Erhöhung der sogenannten Dispositionen, also der einstellbaren Klangbilder der Orgel, von sechs auf nun 4000.

 

Eine weitere behutsame Verbesserung, die den langfristigen Erhalt garantieren soll, ist die Aufhängung der größten sechs Pfeifen, damit sich diese nicht durch ihr eigenes Gewicht platt drücken und die Lötnähte sprengen.

 

Außerdem wird die Luft, die die Orgel ansaugt und die die Pfeifen zum Säuseln, Brausen oder Jubeln bringt, nun nicht mehr von außerhalb, sondern aus dem Kirchenschiff selbst angesaugt. Dadurch ist sie genauso warm wie das Instrument selbst, das dadurch nicht mehr unter den Temperaturschwankungen leidet.