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Ev.-luth.
Dreikönigsgemeinde
Frankfurt am Main –
Sachsenhausen Kirchenmusik Dreikönig e. V. |
News (> Welcome)
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1.
Adventssonntag, 02.12.2012, 17 Uhr, Dreikönigskirche
Frankfurt am Main Johann Kuhnau
(1660-1722)
MAGNIFICAT
in C-Dur Frankfurter
Erstaufführung Johann Sebastian Bach (1685-1750) WEIHNACHTSORATORIUM, BWV
248 Kantaten I – III
Schirmherrin Dr. h.c. Petra Roth Oberbürgermeisterin der Stadt
Frankfurt am Main |
Frankfurter Erstaufführung zum 1. Advent in der Dreikönigskirche Das MAGNIFICAT in C-Dur von Johann Kuhnau (1660-1722) ist
eine weitgehend unbekannte Vertonung des Lobgesangs der Maria. Das Werk ist
in Deutschland nicht verlegt oder restlos vergriffen. Erst nach umfangreichen
Recherchen ist Dreikönigskantor Andreas Köhs schließlich auf eine
Buchhandlung in den USA gestoßen, die diese Noten als wissenschaftliche
Ausgabe einer 1980 erschienenen Taschenbuchausgabe anboten. Nachdem der
urheberrechtliche Schutz nach 25 Jahren abgelaufen ist, erstellt Kantor
Andreas Köhs in eigener Autorentätigkeit eine Partitur und entsprechendes
Aufführungsmaterial. Recherchen
ergaben, dass es sich bei der geplanten Aufführung dieser weitgehend
unbekannten musikalischen Kostbarkeit um eine Frankfurter Erstaufführung handelt. Johann Kuhnau war Chorknabe an der Dresdner Kreuzkirche und nach seinem
Studium an der Leipziger Universität unmittelbarer Vorgänger von Johann Sebastian Bach im Amt des Thomaskantors. In
diesem hat Kuhnau die Kirchenmusik in Leipzig gut zwanzig Jahre beeinflusst. Mit der FRANKFURTER
ERSTAUFFÜHRUNG soll diese bislang "unerhörte" geistliche
Chormusik nun auch einem breiten Konzertpublikum in Frankfurt am Main
zugänglich gemacht werden. Im
Mittelpunkt des traditionellen Oratorienkonzertes zum 1. Advent steht das WEIHNACHTSORATORIUM, Kantaten I – III, von
Johann Sebastian Bach (1685-1750).
Beglückende
Lebensfreude, die in der Musik ihresgleichen sucht, bricht in dem jubelnden
Chor „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset
die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan!...“mit elementarer Kraft
hervor, vertieft sich zu stärkster Intensität des Gefühls und tiefem Glauben. |
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Freitag, 08.06.2012, 19:00 – 20:30 Uhr, Dreikönigskirche
Frankfurt am Main (Sachsenhäuser Mainufer/ Eiserner Steg)
Henry
Purcell (1659-1695)
ODE
FOR ST. CECILIA'S DAY (1692) Gabriele Hierdeis, Sopran Anne Bierwirth, Alt Georg Poplutz, Tenor Christoph Kögel, Bass Daniel Starke, Bass KURT-THOMAS-KAMMERCHOR Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung: Andreas Köhs |
Der Kurt-Thomas-Kammerchor
singt in der
Dreikönigskirche zur Nacht
der Chöre im Rahmen des Vom 07. bis 10. Juni 2012 wird Frankfurt am Main
zu Europas Chorhauptstadt. Fast 500 Chöre mit fast 20.000 Sängerinnen und
Sängern werden an den vier Veranstaltungstagen in mehr als 25 verschiedenen
Spielorten rund 600 Konzerte geben. Wer ein "Best of " der deutschen Chorszene erleben möchte,
sollte sich die Nacht der Chöre am
Freitag, dem 08.06.2012, 19 – 24 Uhr, mit
rund 60 Konzerten an mehr als zehn Spielorten nicht entgehen lassen. Denn
dieser Abend ist denjenigen Ensembles vorbehalten, die die Veranstalter mit
hoher Qualität und innovativen Programmen überzeugen konnten. ( Quelle: www.chorfest.de
) Der Kurt-Thomas-Kammerchor, einer der besten Chöre der Stadt
Frankfurt am Main, gestaltet das Eröffnungskonzert
zur Nacht der Chöre in der Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer mit
einem Programm zu Ehren der Heiligen
Cäcilia als Patronin der Kirchenmusik. Zu hören ist die ODE FOR St. CECILIA'S DAY (1692) (Cäcilien-Ode) sowie das Anthem "Blow up the trumpet"
von Henry Purcell (1659-1695). Tickets über Chortickets (Deutsches
Chorfest 2012) Deutsches
Chorfest 2012 - Nacht der Chöre Tickets über
Frankfurt-Ticket RheinMain Deutsches
Chorfest 2012 – Nacht der Chöre Die Eintrittskarte gilt für sämtliche
Spielstätten, einheitliche Pausen zwischen den Auftritten machen den Wechsel
zwischen diesen einfach. Grundsätzlich gibt es bei keinem der halb- bis
einstündigen Konzerte in der Nacht der Chöre Nacheinlass, da in vielen
Spielstätten der Hörfunk mitschneidet und die Aufnahmen nicht gestört werden
dürfen. |
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Sonntag, 26.02.2012,
09:30 Uhr, Dreikönigskirche ZDF-Fernsehgottesdienst „Gut genug! " Liturgie:
Pfr. Martin Vorländer Predigt:
Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, München Orgel:
Dietrich von Knebel Motetten
von H. Schütz und J. M. Bach Kurt-Thomas-Kammerchor Leitung:
Andreas Köhs
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ZDF-Fernsehgottesdienst in der Dreikönigskirche Zur Eröffnung der Fastenaktion GUT GENUG! Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz Die Dreikönigsgemeinde
war diesjährige Gastgeberin der Eröffnung der Fastenaktion der Evangelischen
Kirche und feierte den Eröffnungsgottesdienst in der Dreikönigskirche nicht
nur mit zahlreichen Gemeindemitgliedern, sondern dank der Live-Übertragung im
ZDF-Fernsehgottesdienst gemeinsam mit den Zuschauern an den Bildschirmen. Musikalisch gestaltet
wurde der Gottesdienst von dem in der Dreikönigskirche beheimateten Kurt-Thomas-Kammerchor, der zwei
Motetten für fünfstimmigen Chor zu Gehör brachte, die selten zu hörende
Motette "Das Blut Jesu Christi" nach dem 1. Johannesbrief Kapitel
1, 7b von Johann Michael Bach (1648-1694) und von Heinrich Schütz (1585-1672)
die Vertonung des
Kapitel 3, Vers 16 des Johannesevangeliums "Also hat Gott die Welt geliebt",
SWV 380. Die musikalische
Leitung hatte Dreikönigskantor Andreas
Köhs inne. Den Part an der
Schuke-Orgel hatte freundlicherweise Gastorganist
Dietrich von Knebel übernommen. Weitere Informationen
zur Fastenaktion und zum "Making of" des ZDF-Fernsehgottesdienstes
finden Sie hier sowie zur Vorstellung
der Dreikönigsgemeinde auf der Website der ZDF-Fernsehgottesdienste hier ZDF
Mediathek Sendung verpasst? |
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Anlässlich des 50.
Jahrestages der Einweihung der
Schuke-Orgel veranstaltet die Dreikönigsgemeinde in der Dreikönigskirche einen KANTATEN-FESTGOTTESDIENST sowie ein festliches ORGELKONZERT
FESTGOTTESDIENST Sonntag, 18.09.2011, 10
Uhr Johann
Sebastian Bach „Gelobet
sei der Herr, mein Gott“, BWV
129 Solisten Kantorei
Sachsenhausen Telemann-Ensemble
Frankfurt Leitung:
Andreas Köhs ORGELKONZERT zum Tag der Deutschen
Einheit Montag, 03.10.2011, 17
Uhr „50 Jahre Schuke-Orgel in
der Dreikönigskirche“ Te
Deum laudamus Werke
von Buxtehude, Bach, Ritter
und Liszt Andreas
Köhs, Orgel |
Dreikönigsgemeinde feiert 50 Jahre Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche im September 2011 Die Vorgeschichte zum
Bau einer neuen Orgel in der Ev.-luth. Dreikönigskirche am Sachsenhäuser
Mainufer reicht zurück bis 1957. Anläßlich seines 50.
Geburtstages wurde Helmut Walcha von der Stadt Frankfurt am Main die
Goethe-Plakette verliehen als Würdigung für sein künstlerisches Wirken. Ein weiteres Zeichen
der Anerkennung war der Plan des Magistrats, eine neue Orgel in der
Dreikönigskirche errichten zu lassen, die nun völlig den Intensionen Helmut
Walchas entsprechen sollte. Nach 1950 hatte sich
der Orgelbau entscheidend weiterentwickelt. Die Orgel, die 1949 unter
Wiederverwendung des alten, z.T. von 1881 stammenden Materials neuerbaut
worden war, konnte Vergleichen mit neueren Instrumenten nicht mehr standhalten. An Planung und
Disposition der neuen Orgel, die von der Firma Karl Schuke mit Sitz im
damaligen Westberlin erbaut wurde, war Prof. Helmut Walcha maßgeblich
beteiligt. Am 09. und 10. September 1961 wurde sie
mit zwei großen Festkonzerten durch Helmut Walcha eingeweiht. Im
Festgottesdienst übergab der damalige Frankfurter Oberbürgermeister Werner
Bockelmann der Dreikönigsgemeinde die neue Orgel. Zum 40. Jubiläum
dieser Orgeleinweihung wurden im September 2001 eben diese Festkonzerte mit
einem ausgewählten Programm großer Orgelwerke von Johann Sebastian Bach durch
den jetzigen Kantor und Organisten der Dreikönigskirche, Andreas Köhs,
und weitere Gastorganisten als Hommage an Helmut Walcha wiedergegeben. Die Schuke – Orgel der Dreikönigskirche gilt als eines der
klangschönsten Instrumente im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Im Zuge einer von der
Orgelbau-Werkstatt Schuke durchgeführten Generalreinigung
wurde die Orgel im Sommer 2003 auf den neuesten technischen Stand gebracht
und mit einer Sequenz-Setzeranlage ausgestattet. Den vorhandenen vier
Normalkoppeln (OW/HW, BW/HW, OW/Ped und BW/Ped) wurde eine weitere Koppel
(HW/Ped) hinzugefügt.
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Sonntag,
10.04.2011, 17 Uhr, Dreikönigskirche
Frankfurt am Main Gottfried August Homilius
(1714-1785)
JOHANNES
-PASSION Frankfurter
Erstaufführung
Schirmherr Prof.
Dr. Klaus Ring
Präsident der Polytechnischen
Gesellschaft Frankfurt am Main |
Frankfurter Erstaufführung in der Dreikönigskirche Der
kirchenmusikalische Förderverein der Dreikönigskirche „Kirchenmusik Dreikönig
e.V.“ präsentierte die Aufführung der JOHANNES-PASSION von Gottfried August Homilius (1714-1785)
am Sonntag, dem 10. April 2011, um 17 Uhr in der Dreikönigskirche
am Sachsenhäuser Mainufer. Die Solisten: Gabriele Hierdeis und Anke Nitzl,
Sopran, Anne Bierwirth, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Christoph Kögel und Daniel
Starke, Bass, musizierten mit der Kantorei
Sachsenhausen und Gästen aus dem Kurt-Thomas-Kammerchor
sowie dem Telemann-Ensemble Frankfurt unter der Leitung von
Dreikönigskantor Andreas Köhs. Im erst vor wenigen
Jahren wiederentdeckten Archiv der Berliner Sing-Akademie wurde neben
weiteren bemerkenswerten Werken der deutschen Musikgeschichte auch die bis
dahin unbekannte „Johannes-Passion" des Dresdner Kreuzkantors und
Bach-Schülers Gottfried August Homilius (1714-1785) aufgefunden. Diese Vertonung der
Passion nach dem Evangelisten Johannes hatte ihren besonderen Wert in der
Verbindung von traditioneller Form und frühklassischer Musik. Ausdrucksstark
sind die vielfältigen Choreinsätze, die wie schon bei J.S. Bach als
Turba-Chöre die Äußerungen der Volksmassen und verschiedenen Volksgruppen in
der Passionsgeschichte übernehmen sowie die als Ruhepol fungierenden einfach
strukturierten Choralsätze. Als Chorkomponist wurde G. A. Homilius in seiner
Zeit gerühmt und als großer Kirchenkomponist verehrt. Mit der Frankfurter Erstaufführung der
Johannes-Passion von Gottfried August Homilius sollte diese Kostbarkeit der
geistlichen Chormusik nun auch einem breiten Konzertpublikum in Frankfurt am
Main zugänglich gemacht werden. |
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Traditionelles
Orgelkonzert am Tag der Deutschen
Einheit in der
Dreikönigskirche Regelmäßig am Tag der
Deutschen Einheit veranstaltet der kirchenmusikalische Förderverein der
Dreikönigskirche „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ ein festliches Orgelkonzert, um
diesen großen deutschen Feiertag in besonderer Weise zu begehen. Begonnen
hat es im Jahre 2002, als unter
Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Frau
Petra Roth, ein Benefizkonzert zur Förderung der Kirchenmusik in Ost und West
in der Dreikönigskirche statt fand. Der Erlös wurde für die damalige
Restaurierung der Ladegast-Orgel der Nikolaikirche
zu Leipzig gespendet. Seit
dieser Zeit ist das Festkonzert zu einer guten Tradition geworden. Der
Tag der Deutschen Einheit ist ein Tag des Feierns einer wahrhaft glücklichen
Wendung der deutschen Geschichte und ein Tag des Gedenkens an einen
gewaltlosen Weg in die Freiheit, der die Deutsche Einheit ermöglichte. Auch
am 20. Jahrestag der Deutschen Einheit 21 Jahre nach der friedlichen
Revolution in der ehemaligen DDR fand in der Dreikönigskirche ein Orgelkonzert
statt, das an die
Geschehnisse der Wende wie auch die Notwendigkeit der gelebten Einheit im
Alltäglichen und Persönlichen – z. B.
durch die Besinnung auf gemeinsame musikalische Traditionen – erinnern
soll. Mit
dem Konzert mit Orgelwerken des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Max Regers
Phantasie und Fuge über den Namen B-A-C-H, op. 46, als Hommage an den großen
Meister, wurde hier der wohl bedeutendste deutsche Komponist geehrt. Sein
kompositorisches Schaffen wird – wie in der Frankfurter Dreikönigskirche – in
allen Teilen Deutschlands gleichermaßen besonders gepflegt. |
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Vorstellung der CD in einem Konzert am Sonntag, dem 17.08.2008,
19 Uhr, in
der Dreikönigskirche
Frankfurt am Main collegium vocale
francfurt Leitung: Andreas Köhs Moderation: Hartmut Handt Christlicher Sängerbund /
Verlag Singende Gemeinde
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CD-Produktion des Vluyner Psalmenbuches
von Paul Ernst Ruppel zum
95. Geburtstag des Komponisten „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“ Über
vierzig Jahre lang war Paul Ernst
Ruppel (1913-2006) Kantor im Christlichen Sängerbund und hat wie
kaum ein anderer durch seine vielfältige Arbeit das Singen von Chören und
Gemeinden – besonders in den Freikirchen – geprägt. Texte, Melodien (zum
Beispiel „Gleichwie mich mein Vater gesandt hat“), Tonsätze und Kanons (zum
Beispiel „Vom Aufgang der Sonne“) stehen heute in katholischen wie
evangelischen Gesangbüchern. Von seinen umfangreicheren Werken ist vor allem
die Passionsbetrachtung nach Spirituals "Crucifixion" bekannt
geworden. Paul Ernst Ruppel hat sich Zeit seines
Lebens mit den Psalmen beschäftigt. Sie haben ihn fasziniert und ihn in
seiner Frömmigkeit geprägt. Ihre tiefe Menschlichkeit, ihre sprachliche
Ausdruckskraft, das Staunen über Gottes Schöpfung und seine Taten zum Klingen
zu bringen, sind ihm zur geistlichen Heimat geworden. Die Psalmen wurden auch
zu einem Mittelpunkt seines kompositorischen Schaffens und sind es geblieben
– bis zu seinem letzten Atemzug. Aus den Psalmen hat er bis zuletzt täglich
geschöpft. Die Frucht daraus ist ein umfangreiches, kostbares Manuskript sehr unterschiedlicher Psalmvertonungen. Im Herbst 2008 erschien diese Psalmensammlung als Vluyner
Psalmenbuch. Begleitend zu diesem Chorbuch produzierte der Verlag Singende Gemeinde eine CD: „Zu Gottes Ehre“ (Bestell-Nr.
CS 95.217). Es singt das collegium
vocale francfurt unter der Leitung
von Dreikönigskantor Andreas Köhs. Vorgestellt
wurde die CD in einem Konzert des Vokalensembles, moderiert von |
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Die Sommerkonzertreise
2008 des Lancashire
Youth Symphony Orchestra führt das Orchester unter der Leitung von Richard
Laing auch nach Frankfurt am Main. Es
gibt im Rahmen der 14. Nacht der Kirchen ein Konzert mit Werken
von Brahms, Creston, Mussorgsky
und Dvorak am Freitag, dem
08.08.2008, um 22 Uhr, in der Dreikönigskirche
Frankfurt am Main.
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Lancashire
Youth Symphony Orchestra zu Gast in
der Dreikönigskirche Im Norden
Großbritanniens liegt Lancashire mit seinen waldigen Hügeln, Hochmooren und nicht zuletzt
der wunderschönen Küste, an der auch das berühmte Blackpool zu finden ist.
Die grandiose Landschaft hat schon Autoren wie Emily und Charlotte Bronte und
J.R.R. Tolkien zu ihren großen Werken Inspiriert. Von hier kommt auch das Lancashire Youth Symphony Orchestra, das im Jahre 1970 gegründet
wurde. Seitdem hat das Orchester kontinuierlich einen Platz unter den renommierten Jugendorchestern Großbritanniens erarbeitet,
unterstützt von der engagierten Förderung des Lancashire Country Council, das
unbeirrt von finanziellen Engpässen in vorbildlicher Weise für die
Machbarkeit ehrgeiziger musikalischer Ziele sorgt. Zahlreiche ehemalige
Mitglieder haben später eine Laufbahn als professionelle Musiker
eingeschlagen. Der Dirigent
Richard Laing erhielt seine Ausbildung am Birmingham Conservatoire, wo er
sein Masters Degree abschloss; für sein Postgraduiertendiplom für Dirigenten
wurde er mit dem Postgraduiertenpreis ausgezeichnet. Er arbeitete mit
zahlreichen und renommierten Orchestern, zuletzt mit dem Birmingham
Philharmonic Orchestra. Auch mit nicht-professionellen Orchestern arbeitet er
gerne und häufig zusammen. Oper, zeitgenössische Musik und Film zählen zu
seinen besonderen Interessen; er ist regelmäßig Gastredner bei
internationalen Konferenzen im Bereich Oper und Film. |
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Sonntag, 09.03.2008, 17 Uhr,
Dreikönigskirche am Main Hugo Distler
(1908-1942)
CHORAL-PASSION, op.7 Heinrich
Schütz (1585-1672)
Musikalische Exequien Krzysztof
Penderecki (*1933)
„Agnus Dei“ (1981)
Kurt Hessenberg
(1908-1994) Choralpartita für Orgel: "O Welt, ich muß dich lassen", op. 43, No.2 Georg
Poplutz, Tenor Markus
Flaig, Bass Kurt-Thomas-Kammerchor Leitung und Orgel: Andreas Köhs Schirmherr: Dr.
Rüdiger Volhard Vorsitzender
des Kurt Thomas – Haus der Chöre e. V. > top |
Zum 100. Geburtstag
von Hugo Distler und Kurt
Hessenberg In Würdigung des 100.
Geburtstages der beiden bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts, Hugo Distler (1908 – 1942) und Kurt Hessenberg (1908 – 1994), hat
der Förderverein für Kirchenmusik in der Dreikönigskirche „Kirchenmusik
Dreikönig e.V.“ für die Passionszeit 2008 ein A-cappella-Chor- und
Orgelkonzert mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor
auf dem Programm, in dessen Mittelpunkt die CHORAL-PASSION, op. 7, von Hugo
Distler, eine ausgesprochen anspruchsvolle Komposition, steht. Kurt Hessenberg
erfährt besondere Würdigung mit der Aufführung seiner CHORAL-PARTITA für ORGEL:
"O Welt, ich muß dich lassen", op. 43, No.2, durch Dreikönigskantor
Andreas Köhs. Hugo Distler galt als einer der führenden Vertreter der modernen
evangelischen Kirchenmusik und deren Erneuerungsbewegung nach 1920. Der Frankfurter Kurt Hessenberg gehört ebenfalls zu den
wichtigsten Vertretern der evangelischen Kirchenmusik im 20. Jahrhundert, war
Professor für Komposition an der Frankfurter Musikhochschule und wurde für
sein Wirken mit hohen Auszeichnungen der Stadt Frankfurt, des Landes Hessen
und der Bundesrepublik Deutschland geehrt. www.kurthessenberg.de
Anlässlich des 10jährigen Bestehens des Jugend-Musik-Ensembles
fand am 15.06.2008, 12 Uhr, ein
Lunchkonzert unter dem Motto „Jubilare
unter sich“ statt. Die jungen AmateurmusikerInnen spielten Kammermusik
von vier Komponisten, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wären. Es
sind dies die beiden Schweden Gunnar
de Frumerie (1908-1987) und Lars-Erik
Larsson (1908-1986) sowie die beiden Deutschen Hugo Distler (1908-1942) und Kurt
Hessenberg (1908-1994). Letzterem war das Lunchkonzert insbesondere
gewidmet, war der Frankfurter Kurt Hessenberg doch vielfältig mit der Dreikönigsgemeinde
verbunden. So war er jahrelang Mitglied der Gemeindevertretung der
Dreikönigsgemeinde und komponierte mehrere Orgelwerke für seinen Freund
Helmut Walcha und dessen Orgel in der Dreikönigskirche; auch wurde eines der
bedeutendsten Werke Hessenbergs – die Lukaspassion op. 103 – 1978 in der
Dreikönigskirche uraufgeführt. |
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Konzerte am 27.
und 28.10.2007 zum 100.
Geburtstag von Professor
Helmut Walcha in der Dreikönigskirche Frankfurt am
Main: Samstag,
27.10.2007, 17.00 Uhr Vesper Liturgie: Pfarrer Thomas Sinning Andreas Köhs, Orgel Samstag,
27.10.2007, 19.30 Uhr Orgelkonzert Wiedergabe des Programms seines Abschiedskonzertes vom 21.05.1981 Werke von Johann Sebastian Bach Laudatio: Pfarrer Dr. Christoph Bergner Andreas Köhs, Orgel Sonntag,
28.10.2007, 17.00 Uhr Chor-
und Orgelkonzert Werke von Bach, Reger, Schönberg, Zimmermann u.a. regerChor Braunschweig Leitung: Karl Rathgeber Andreas Köhs, Orgel >
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Zum 100. Geburtstag
von Professor
Helmut Walcha Das Kriegsende 1945 brachte für die Kirchenmusik
an der Dreikönigskirche einen völligen Neuanfang. Alle großen
Innenstadtkirchen lagen in Schutt und Asche. Lediglich die neugotische Kirche
am Sachsenhäuser Ufer war nur wenig zerstört und konnte bald wieder
hergerichtet werden. Damit rückte die Dreikönigskirche zum ersten Mal in
ihrer Geschichte in den Blickpunkt des kirchlichen und vor allem des
kirchenmusikalischen Lebens in der Stadt Frankfurt am Main. Der
Dreikönigsgemeinde kam damit eine übergemeindliche Bedeutung zu. In dieser
Verantwortung wurde der Kirchenmusik als unschätzbarem Ausdruck christlichen
Glaubens und christlicher Kulturwerte besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Gemeindevorstand berief mit Professor Kurt Thomas und Professor Helmut Walcha zur Neuordnung des
kirchenmusikalischen Lebens einen eigenen Kantor und Organisten. Seit Ostern
1947 fanden an Samstagen regelmäßig die Orgelvespern in der Dreikönigskirche
statt, die auch heute noch ihren festen Platz im wöchentlichen Kalender der
Dreikönigskirche haben. Der im Alter von sechzehn Jahren erblindete
Helmut Walcha erwarb sich als Bachinterpret
Weltruf. Herausragend waren seine Orgelkonzerte im Bachjahr 1950. 1947 und
1971 spielte er das Gesamtorgelwerk Johann Sebastian Bachs ein. Anlässlich seines 50. Geburtstages wurde Helmut
Walcha 1957 von der Stadt Frankfurt am Main die Goethe-Plakette als Würdigung für sein künstlerisches Wirken
verliehen. Ein weiteres Zeichen der Anerkennung war der Plan
des Magistrats, eine neue Orgel in der Dreikönigskirche errichten zu lassen,
die nun völlig den Intentionen Helmut Walchas entsprechen sollte. Diese
mechanische Orgel, eines der klangschönsten Instrumente des Rhein-Main-Gebietes,
wurde von der Fa. Schuke gebaut, 1961 festlich eingeweiht und
zwischenzeitlich im Jahre 2003 renoviert und modernisiert. Walcha galt als profunder Kenner früh- und
hochbarocker deutscher Orgelkompositionen, der neben der Einspielung des
Gesamtorgelwerkes von Bach auch viele Partituren Bachs und Händels und
darüber hinaus auch eigene Choralvorspiele herausgab. Mit einem großen Bach-Programm verabschiedete
sich Helmut Walcha von seinem Konzertpublikum mit seinem letzten Orgelkonzert am 21. Mai 1981. Als Hommage
an Helmut Walcha und gleichsam als Ausdruck der großangelegten traditionellen
Pflege Bach’scher Musik an der Dreikönigskirche brachte dessen Nachfolger im
Amt, Dreikönigskantor Andreas Köhs, das originale Programm seines
Abschiedskonzertes anlässlich des Gedenkens an den 100. Geburtstag von
Professor Helmut Walcha am Samstag, dem 27.10.2007, um 19.30 Uhr, in der
Frankfurter Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer zu Gehör. |
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Mittwoch, 04.07.2007, 19.30 Uhr Dreikönigskirche
Frankfurt am
Main
Das
Repertoire der Konzertreise setzt sich aus folgenden Stücken zusammen: Edward
Elgar: Cockaigne Ouvertüre Felix
Mendelssohn-Bartholdy: Ouvertüre zu Ein Mittsommernachtstraum Gustav
Holst: Somerset Rhapsody Johannes
Brahms: Sinfonie Nr. 4 Konzerte:
01.07.2007,
19.00 Uhr, Marienkirche
Gelnhausen 02.07.2007,
19.30 Uhr, Erlöserkirche
Bad Homburg 04.07.2007,
19.30 Uhr, Dreikönigskirche
Frankfurt am Main >
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Birmingham University Symphony Orchestra
in der Dreikönigskirche Der kirchenmusikalische
Förderverein „Kirchenmusik Dreikönig e.V.“ hat aus unserer Partnerstadt Birmingham das BIRMINGHAM UNIVERSITY
SYMPHONY ORCHESTRA unter der künstlerischen Leitung von Daniel Walton in die Dreikönigskirche eingeladen. Mitten im Ballungsraum West Midlands liegt Birmingham,
dessen Name seine Wurzeln im angelsächsischen Beormaham hat. Einst bekannt
als Industriezentrum mit rauchenden
Schloten, ist Birmingham heute eine der ethnisch vielfältigsten Städte
Großbritanniens mit einem außerordentlich lebhaften kulturellen Geschehen,
für das die Birmingham Symphony Hall, Sir Simon Rattles Stammhaus, nur
ein Aushängeschild ist, stellvertretend für viele andere hochrangige
Kulturorte. Der heute als der englische Komponist schlechthin
berühmte Edward Elgar gründete zu seiner Zeit als Präsident der
Universität Birmingham die University Music Society, ein Teil
derer auch das Birmingham University Symphony Orchestra ist. Das Orchester
verfügt über ein breitgefächertes Repertoire, gibt regelmäßig Konzerte in
ganz Großbritannien, u.a auch in der Birmingham Symphony Hall. Es begibt sich
jährlich auf Konzertreise. In jüngster Zeit führte das Orchester Edward
Elgars The Dream of Gerontius, Carl Orffs Carmina Burana und
Bachs Johannespassion auf. Der Dirigent des Birmingham University
Symphony Orchestra Daniel Walton studiert unter Peter Stark; zuvor
besuchte er die Dirigentenklasse bei George Hurst an der Canford School of
Music. Er arbeitete u.a. mit Paul Spicer
und gehört zu den mitgründenden Dirigenten der Birmingham University
Brass Band. Die diesjährige Konzertreise führt das
Orchester auch nach Frankfurt am Main, der Partnerstadt Birminghams;
in Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl, deren radioaktive Wolke
sich auch über Frankfurt entlud, wird das Konzert in der Marienkirche
Gelnhausen als Benefizkonzert für die Kinder von Tschernobyl
veranstaltet. |
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Sonntag,
13.05.2007, 16 Uhr, Dreikönigskirche
Frankfurt am Main
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Benefizkonzert mit großer Resonanz Das Orgelkonzert für Kinder am 13. Mai 2007,
welches als Benefizkonzert veranstaltet worden war, fand sehr großen
Anklang. Mit viel Engagement haben die Vorschulkinder der drei
Kindertagesstätten der Ev.-luth. Dreikönigsgemeinde den Karneval der Tiere,
eine Komposition des französischen Komponisten Camille Saint-Saens
(1835-1931), einstudiert und aufgeführt. Die Oberbürgermeisterin der Stadt
Frankfurt am Main, Frau Dr. h. c. Petra Roth, hatte sich mit großer
Freude bereit erklärt, diese Aufführung mit zu gestalten und den anrührenden
Text von © LORIOT zwischen den einzelnen Musikstücken des Zyklusses zu
erzählen, während die Kinder der Kindergartengruppen die Tiere reich
kostümiert pantomimisch verkörperten. Dreikönigskantor Andreas Köhs
sorgte mit seinem souveränen und einfühlsamen Orgelspiel für eine sehr
anschauliche musikalische Interpretation der verkleideten Tiere in der
überaus reizvollen Orgelbearbeitung
der Komposition, die Saint-Saens am Fastnachtsdienstag 1886 in Paris
uraufgeführt hatte und die sich seit dem insbesondere bei Kindern großer
Beliebtheit erfreute. Die Dreikönigskirche war gut besucht und vor allem
die zahlreichen Kinder kamen auf ihre Kosten. Großen Beifall gab es am
Schluss für allen Mitwirkenden! Die Gesamteinnahmen des Benefizkonzertes
kamen zu gleichen Teilen der Kindergartenarbeit der Dreikönigsgemeinde
www.dreikoenigsgemeinde.de sowie dem
Clementine-Kinderhospital in Frankfurt am Main www.ckhf.de
zugute. Mit überaus großer Freude konnten den beiden
Einrichtungen jeweils knapp 920 EURO der Gesamteinnahmen von 1.836,03 EURO
überreicht werden. Ein
stolzes Ergebnis! Der kirchenmusikalische Förderverein „Kirchenmusik
Dreikönig e.V.“ hat diese Veranstaltung für die Dreikönigsgemeinde
organisiert, beworben und zusätzlich über 300 EURO für Werbematerial (Plakate
etc.) zur Verfügung gestellt. Allen
großzügigen Spendern sowie allen Mitwirkenden und Organisatoren gilt unser
herzlicher Dank! |
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Spendenaufruf zur Anschaffung eines tragbaren Orgelpositivs erfolgreich! Der Vorstand des Fördervereins für Kirchenmusik
in der Dreikönigskirche bat Sie um
Unterstützung für die Realisierung eines Projektes, mit dem sich der
Förderverein bereits seit längerem beschäftigt hatte, nämlich mit der Anschaffung
einer Truhenorgel. Die Dreikönigsgemeinde besaß zwar mit ihrem
Instrumentarium eine gute musikalische Infrastruktur, dennoch mangelte es an
einem tragbaren Orgelpositiv, das – wie auch in der Vergangenheit mit
einem Leihinstrument üblich – in den regelmäßig stattfindenden Oratorienkonzerten,
Kantatengottesdiensten und Kammermusikkonzerten Verwendung finden sollte. Die Aufwendungen für Leihgebühren beliefen sich
mittlerweile auf eine Summe von über €
10.000. Aufgrund dieser durch Leihgebühren entstandenen Kosten hatte der Vorstand
des Fördervereins beschlossen, sich um die Anschaffung eines eigenen
tragbaren Orgelpositivs zu bemühen. Die Kosten für den Neubau eines Instruments mit
drei Registern würden sich auf etwa €
30.000 belaufen, die der Förderverein alleine nicht in der Lage wäre
aufzubringen. Allerdings waren wir davon überzeugt, dass wir mit Hilfe von Spenden aus Unternehmen
und privater Hand dieses Vorhaben realisieren könnten, um ein eigenes
Instrument bei den auch in Zukunft stattfindenden vielfältigen kirchenmusikalischen
Aktivitäten und Konzerten des Fördervereins einsetzen zu können. Die große Resonanz auf unseren
Spendenaufruf erlaubte uns, die Anschaffung eines tragbaren Orgelpositivs
bereits im Jahre 2006 zu tätigen, welches in dem traditionellen Oratorienkonzert
zum 1. Advent 2006 mit der Aufführung des Händel-Oratoriums „Judas
Maccabaeus“ durch den Kurt-Thomas-Kammerchor und das Telemann-Ensemble
Frankfurt unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs eingeweiht wurde. Wir danken allen Spendern für Ihre
Unterstützung bei diesem Projekt sehr herzlich! |
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Zum 100. Geburtstag von Professor Kurt Thomas Am
25. Mai 2004 jährte sich zum hundertsten Mal der Geburtstag von Kurt Thomas. Ihm
verdankt das Frankfurter Musikleben der vierziger und fünfziger Jahre
bedeutende, bis in die Gegenwart fortwirkende Impulse. Eine ganze Generation
verdankt ihre entscheidende musikalische Prägung seinem Wirken und seiner
Ausstrahlung als Chorleiter, Komponist und Lehrer. Als
er 1939 seine Professur an der Berliner Musikhochschule aufgab, um die
Leitung des neubegründeten "Musischen Gymnasiums" in Frankfurt zu
übernehmen, trat er ein heikles Amt an. Doch die Idee eines Gymnasiums mit
Musik als zentralem Fach entstammte keineswegs der NS-Zeit. Sie geht zurück
auf Leo Kestenberg, den Musikreferenten des Preußischen Kultusministeriums in
den zwanziger Jahren und lebt in den "Musischen Zweigen" der
Höheren Schulen fort. Ihre Fruchtbarkeit erwies sich schon in den wenigen
Jahren ihrer Realisierung in Frankfurt. Zahlreiche
namhafte Musiker gingen aus dem Musischen Gymnasium hervor, so die Dirigenten
Horst Stein und Hans Drewanz, die Komponisten Alfred Koerppen und Siegfried
Strohbach und die Pianisten Werner Hoppslock und Günther Ludwig. Wenn
Thomas mit dem Chor seiner Schule eine Bach-Motette darbot, wurde die
Leipziger Bach-Tradition seines Lehrers Karl Straube und des Thomaner-Chors
lebendig: Beide Chöre rekrutierten sich, wie zu Bachs Zeiten, ausschließlich
aus Knabenstimmen. Da Thomas aber zugleich die Leitung des Cäcilien-Vereins
übernommen hatte, waren ihm auch Aufführungen der großen Oratorien von Bach, Haydn,
Brahms und Verdi anvertraut - von 1940 bis zur Zerstörung des Saalbaus (1943)
und dann nochmals von 1950 bis 1956. Das
Musische Gymnasium wurde 1945 aufgelöst, doch schon bald scharte sich ein
Kreis ehemaliger und neuer Schüler um Thomas. In
der materiellen und geistigen Not der Zeit fasste er - unterstützt durch
Pfarrer Schmidt von der Dreikönigsgemeinde - den Plan, einen a-cappella-Chor
zu gründen, eine Idee, die sich als überaus wertvoll und fruchtbar erwies. Im
Umgang mit Werken Bachs und älterer Meister jungen Menschen dauerhafte Werte
zu vermitteln, ihnen ein geistiges und künstlerisches Ziel aufzuzeigen,
inmitten der trostlos zerstörten Stadt - erst aus historischer Distanz lässt
sich ganz ermessen, was diese Initiative für das Frankfurter Musikleben und
zumal für die Jugend bedeutete. Der Zustrom musikalisch begabter und stimmlich befähigter junger
Menschen ließ in kurzer Zeit einen außerordentlich leistungsfähigen,
jugendlichen Chor entstehen, der sein Zentrum an der Dreikönigskirche fand,
binnen weniger Jahre aber als "Frankfurter Kantorei"
internationales Ansehen errang.
(Prof. Dr. Peter Cahn) |
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Einspielung einer Demo
– CD Der Kurt-Thomas-Kammerchor unter der künstlerischen Leitung von Dreikönigskantor Andreas
Köhs arbeitete an einer
CD-Aufnahme, die die musikalische Umsetzung eines Exzerptes einer neuen Reihe
innerhalb des Chorprogrammes des Bärenreiter-Verlages, die sich mit orgelbegleiteter Chormusik in
Orginalkompositionen oder in Arrangements
beschäftigt, demonstriert.
Andreas Köhs ist als
Autor des Verlages hier maßgeblicher Bearbeiter als ideale Voraussetzung
einer musikalischen Umsetzung und Demonstration der Neuarrangements u.a. in
Werken von Vivaldi, C.Ph.E. Bach, Schubert, Dvorák, Fauré und Saint-Saens.
Darüber hinaus hat den
Verlag insbesondere der Live-Mitschnitt der Aufführung der Matthäus-Passion
von Johann Sebastian Bach am 06.04.2003 in der Dreikönigskirche mit dem
Kurt-Thomas-Kammerchor unter der Leitung von Andreas Köhs von der
hervorragenden Qualität des Ensembles überzeugt.
Der Verlag war sich
daher sicher, dass das Team des Kurt-Thomas-Kammerchores,
des Audio-Engineers
Sebastian Franke und des Darmstädter Organisten Wolfgang Kleber unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs ein
künstlerisch adäquates Ensemble darstellt, das dem vom Verlag selbst an seine
neue Reihe „Chor & Orgel“ gestellten Anspruch gerecht werden kann.
Die CD wurde Ende Januar 2004 in der Dreikönigskirche eingespielt und
liegt dem einschlägigen Fachhandel als Demo – CD vor. |
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Die Schuke – Orgel der Dreikönigskirche wurde renoviert und modernisiert Die Schuke – Orgel der Dreikönigskirche gilt als eines der
klangschönsten Instrumente im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Sie wurde 1961 von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke erbaut und verfügt gemäß der
von Prof. Helmut Walcha erstellten
Disposition über 47 Register, die
sich auf drei Manuale und Pedalwerk verteilen. In den Sommermonaten
des Jahres 2003 wurde die Orgel von der Firma Schuke komplett ausgebaut und
gereinigt. Im Zuge dieser Generalreinigung wurde die Orgel in einigen
technischen Details auf den neuesten Stand gebracht
und mit einer Sequenz-Setzeranlage
ausgestattet. Den vorhandenen vier
Normalkoppeln (OW/HW, BW/HW, OW/Ped und BW/Ped) wurde eine weitere Koppel
(HW/Ped) hinzugefügt. Eine der
Veränderungen ist die Erhöhung der sogenannten Dispositionen, also der
einstellbaren Klangbilder der Orgel, von sechs auf nun 4000. Eine
weitere behutsame Verbesserung, die den langfristigen Erhalt garantieren soll,
ist die Aufhängung der größten sechs Pfeifen, damit sich diese nicht durch
ihr eigenes Gewicht platt drücken und die Lötnähte sprengen. Außerdem
wird die Luft, die die Orgel ansaugt und die die Pfeifen zum Säuseln, Brausen
oder Jubeln bringt, nun nicht mehr von außerhalb, sondern aus dem
Kirchenschiff selbst angesaugt. Dadurch ist sie genauso warm wie das
Instrument selbst, das dadurch nicht mehr unter den Temperaturschwankungen
leidet. |
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