Kirchenmusik Dreikönig e. V. - Frankfurt am Main

Förderverein für Kirchenmusik in der Ev.-luth. Dreikönigsgemeinde Frankfurt am Main
Association to Promote Church Music in the Community Union of the Three Kings Church (Ev.-luth. Dreikönigskirche)

Kantor Andreas Köhs - Orgelkonzert

Im Bach-Jahr 2000 lagen in der Trägerschaft unseres Fördervereins u.a. die Aufführung der MARKUS-PASSION von  Johann Sebastian Bach sowie eine 5-teilige Orgelkonzertreihe zum Leben und Wirken Bachs an unterschiedlichen Orten.


Im Jahre 2001 bildete die viel beachtete Aufführung der MESSE IN H-MOLL von Johann Sebastian Bach den Höhepunkt des umfangreichen kirchenmusikalischen Jahresprogramms.


Im Jahre 2002 wurden das Brahms-REQUIEM in einer Neu-Instrumentierung und das Bach-WEIHNACHTSORATORIUM, Kantaten I, IV-VI, als große Chorkonzertprojekte in der Dreikönigskirche aufgeführt.


Im Jahre 2003 standen herausragende Werke der Kirchenmusik, wie die MATTHÄUS-PASSION von Johann Sebastian Bach sowie das Mozart-REQUIEM auf dem umfangreichen Programm.


Im  Konzertjahr 2004 sind neben einem Kurt-Thomas-Gedenkkonzert zum 100. Geburtstag des bedeutenden Kantors der Dreikönigskirche mit Händels ISRAEL IN EGYPT und am 10. Jahrestag der Gründung des kirchenmusikalischen Fördervereins (28.11.2004) dem Bach-WEIHNACHTSORATORIUM, Kantaten I – III  sowie Bach's MAGNIFICAT wieder zwei große Oratorienkonzerte und zahlreiche Chor- und Orgelkonzerte aufgeführt worden.


Im Jahre 2005 standen als 10-Jahres-Jubiläumskonzert des Kurt-Thomas-Kammerchores die JOHANNES-PASSION, BWV 245, von Johann Sebastian Bach und mit Frank Martins MESSE für 2 vierstimmige Chöre ein anspruchsvolles a-cappella-Konzert sowie traditionell am 1. Adventssonntag das WEIHNACHTSORATORIUM von Carl Heinrich Graun und Antonio Vivaldis GLORIA auf dem kirchenmusikalischen Konzertprogramm.


Das Jahr 2006 war geprägt vom 125. Geburtstag der Dreikönigskirche, verbunden neben zahlreichen Orgel- und Chorkonzerten mit Aufführungen der Bach'schen LUKAS-PASSION und des Händel-Oratoriums JUDAS MACCABAEUS.


Im Jubiläums-Jahr der Komponisten Buxtehude und Mendelssohn war das Kirchenmusikprogramm 2007 besonders geprägt durch Aufführungen zahlreicher Orgel- und Chorwerke dieser Komponisten, u. a. Mendelssohns ELIAS. Zu Ehren des 100. Geburtstages des früheren Organisten der Dreikönigskirche, Prof. Helmut Walcha, erklang ein Orgelkonzert mit dessen originalem Abschiedsprogramm, gespielt vom Walchas Nachfolger im Amt, Dreikönigskantor Andreas Köhs. Beim traditionellen Konzert am 1. Advent 2007 brachte der Kurt-Thomas-Kammerchor Claudio Monteverdis MARIEN-VESPER (1610) zur Aufführung.


In Würdigung der Komponisten Hugo Distler (1908–1942) und Kurt Hessenberg (1908–1994), die als führende Vertreter der modernen evangelischen Kirchenmusik galten und im Jahre 2008 100 Jahre alt geworden wären, sind Werke dieser Komponisten, u.a. zur Passionszeit die CHORALPASSION, op. 7, von Hugo Distler, erklungen. Im Oktober führte der Kurt-Thomas-Kammerchor REQUIEM-Vertonungen von Gabriel Fauré und Herbert Norman Howells auf. Das WEIHNACHTSORATORIUM von Johann Sebastian Bach erklang am 1. Advent mit der Kantorei Sachsenhausen und dem SELF-Chor Dietzenbach unter Leitung von Andreas Köhs, neben der berühmten 1. Kantate die wunderschönen, aber seltener zu hörenden Kantaten 4 bis 6.


Im Jahre 2009 wurden besonders die Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy (200. Geburtstag), dem ein dreiteiliger Orgelkonzertzyklus mit der Aufführung dessen gesamten Orgelwerkes durch Konzertorganist Andreas Köhs gewidmet war, Joseph Haydn (200. Todestag) mit dem Passionsoratorium „Die SIEBEN LETZTEN WORTE unseres Erlösers am Kreuze“, Louis Spohr (150. Todestag) in einem a-cappella-Konzert des Kurt-Thomas-Kammerchores und Georg Friedrich Händel (250. Todestag) mit der Aufführung des MESSIAH (Messias) am 1. Adventssonntag, gewürdigt.


Im Jahre 2010 erklang am Palmsonntag die MATTHÄUS-PASSION, BWV 244, von Johann Sebastian Bach durch den Kurt-Thomas-Kammerchor zum 15. Jubiläum seines Bestehens. Im September brachte der Kurt-Thomas-Kammerchor in seinem a-cappella-Konzert die selten zu hörende MASS in g minor von Ralph Vaughan Williams zu Gehör und im traditionellen Oratorienkonzert am 1. Adventssonntag wurden mit dem GLORIA des jüngsten Bach-Sohnes Johann Christian Bach und dem MAGNIFICAT des damals erst 13-jährigen Felix Mendelssohn-Bartholdy zwei selten zu hörende Meisterwerke der Chorliteratur aufgeführt.


Eine Frankfurter Erstaufführung erwartete die Zuhörer in der Passionszeit 2011 mit der Aufführung der erst vor wenigen Jahren wiederentdeckten JOHANNES-PASSION des ehemaligen Kreuzkantors und Bach-Schülers Gottfried August Homilius (1714-1785). Im Juni brachte der Kurt-Thomas-Kammerchor in seinem a-cappella-Konzert die selten zu hörende MESSE F-Dur, op. 130, von Franz Lachner (1803-1890) und Thomas Tallis’ (um 1505-1585) Motette 'Spem in alium' in einer eigenen Bearbeitung für 22 Stimmen in fünf Chören zu Gehör. Der Herbst war geprägt vom 50-jährigen Jubiläum der Einweihung der Schuke-Orgel in der Dreikönigskirche, einem der klangschönsten Instrumente im Rhein-Main-Gebiet. Im traditionellen Oratorienkonzert am 1. Adventssonntag erklang durch den Kurt-Thomas-Kammerchor mit der MESSE IN H-MOLL, BWV 232, von Johann Sebastian Bach (1685-1750) eines der bedeutendsten Werke geistlicher Chormusik überhaupt.


Am Palmsonntag 2012 führte der Kurt-Thomas.-Kammerchor die JOHANNESPASSION, BWV 245, von Johann Sebastian Bach (1685-1750) auf, im Juni 2012 im Rahmen des Deutschen Chorfestes in Frankfurt am Main die CÄCILIENODE (1692) von Henry Purcell (1659-1695) und im September 2012 als Hauptwerk seines neuen a-cappella-Programmes anlässlich des 400. Todestages von Hans Leo Hassler (1564-1612) dessen MISSA OCTO VOCUM. Das Oratorienkonzert zum 1. Advent begann mit einer Frankfurter Erstaufführung des sehr selten zu hörenden MAGNIFICAT von Johann Kuhnau (1660-1722), Bach's Vorgänger im Amt des Leipziger Thomaskantors, gefolgt von den Kantaten I-III des WEIHNACHTSORATORIUMs, BWV 248, von Johann Sebastian Bach mit der Kantorei Sachsenhausen und dem Kurt-Thomas-Kammerchor unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs.


Am Palmsonntag 2013 erwartete die Zuhörer als Frankfurter Erstaufführung die MARKUSPASSION von Gottfried August Homilius (1714-1785) mit der Kantorei Sachsenhausen, im Mai 2013 die selten zu hörenden OSTER- und HIMMELFAHRTSORATORIEN und die MESSE in g-moll von Johann Sebastian Bach mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor. Zum Oratorienkonzert zum 1. Advent präsentierten der Kurt-Thomas-Kammerchor und das Telemann-Ensemble Frankfurt unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs das DIXIT DOMINUS, GLORIA und die CÄCILIENODE von Georg Friedrich Händel (1685-1759).


Am Palmsonntag 2014 standen die MESSE c-moll, KV 427, von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und die Kantate "Ich hatte viel Bekümmernis", BWV 21, von Johann Sebastian Bach (1685-1750) mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor auf dem Programm des traditionellen Passionskonzertes. Im September 2014 erklang im neuen a-cappella-Programm des Kurt-Thomas-Kammerchores die „Große Messe a-moll“, op. 85, von Felix Draeseke (1835-1913), einem der bedeutendsten Vertreter spätromantischer Musik, in einer Frankfurter Erstaufführung und Werke von Hassler und Homilius. Zum Oratorienkonzert zum 1. Advent 2014 präsentierten die Kantorei Sachsenhausen, der Kurt-Thomas-Kammerchor und das Telemann-Ensemble Frankfurt unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs unter dem Motto „Jauchzet, frohlocket“ die WEIHNACHTSKANTATEN BWV 10, 62, 110 und die erste Kantate des WEIHNACHTSORATORIUMs, BWV 248,1 von Johann Sebastian Bach (1685-1750).


Am Palmsonntag 2015 erwartete die Zuhörer die MATTHÄUSPASSION (1769) des wohl berühmtesten Bach-Sohnes, Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788), mit der Kantorei Sachsenhausen und dem Kurt-Thomas-Kammerchor. Am Ostersonntag übertrug der hr4- wieder einen Rundfunkgottesdienst aus der Dreikönigskirche. Der Kurt-Thomas-Kammerchor wurde in diesem Jahr 20 Jahre alt und präsentierte sich in seinem Jubiläumsjahr den Zuhörern im Juni mit seinem neuen a-cappella-Programm mit Musik Leipziger Thomaskantoren, unter anderem der Frankfurter Erstaufführung der MESSE f-Moll, op. 18, von Moritz Hauptmann (1792-1868) und darüber hinaus im November, am Sonntag Allerheiligen, wieder als Frankfurter Erstaufführung mit einer 1803 entstandenen großartigen REQUIEM-Vertonung in c-moll des Haydn-Schülers und Mozart-Freundes, Joseph Eybler (1765-1846), und der Bach-Kantate "Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir", BWV 131. Zum Oratorienkonzert zum 1. Advent standen unter dem Motto „Jauchzet, frohlocket“ die ersten drei Kantaten des WEIHNACHTSORATORIUMs von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und als Frankfurter Erstaufführung das MAGNIFICAT des Bach-Zeitgenossen und Schülers der Vorgänger Bachs im Amt des Leipziger Thomaskantors, Christoph Graupner (1683-1760), sowie eine Motette von Johann Schelle (1648-1701) auf dem Programm.


Am Palmsonntag 2016 kam die JOHANNESPASSION, BWV 245, von Johann Sebastian Bach (1685-1750), mit dem Kurt-Thomas-Kammerchor und der Kantorei Sachsenhausen zur Aufführung. Der Kurt-Thomas-Kammerchor präsentierte sich den Zuhörern im September mit seinem neuen a-cappella-Programm und stellte wieder in einer Frankfurter Erstaufführung die MISSA in a (1815) von Johann Christian Friedrich Schneider (1786-1853) vor, der als Komponist mit einem umfangreichen Schaffen und Organist an der Leipziger Thomaskirche sowie Leiter der Singakademie zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten des damaligen Leipziger Musiklebens avancierte und zu Lebzeiten sehr hohes Ansehen genoss.  Der Kurt-Thomas-Kammerchor folgte damit seiner Tradition, in heutiger Zeit selten zu hörende musikalische Meisterwerke dem Frankfurter Publikum vorzustellen. Zum Oratorienkonzert zum 1. Advent brachte der Kurt-Thomas-Kammerchor und das Telemann-Ensemble Frankfurt unter Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs die beiden groß angelegten Oratorien von Georg Friedrich Händel (1685-1759), DAS ALEXANDERFEST (Alexander’s Feast or, the Power of Music) und das DETTINGEN TE DEUM (Te Deum for the Victory of Dettingen), in der Frankfurter Dreikönigskirche zur Aufführung. Beide Werke sind beeindruckende Lobgesänge, das „Alexanderfest“ ist eine Ode zu Ehren der Heiligen Cecilia als Patronin der Kirchenmusik und das „Dettingen Te Deum“ ist die bekannteste der fünf Händel-Vertonungen des Lobgesangs der christlichen Kirche „Te Deum laudamus“ (Dich, Gott loben wir).


Das Konzertprogramm im Jahre 2017 stand ganz im Zeichen der Feierlichkeiten der Evangelischen Kirche zum 500. Jahrestag der Reformation. Unter besonderer Würdigung des „Lutherjahres“ standen neben zahlreichen Orgelkonzerten und Kantatenaufführungen mehrere große und thematisch besonders ausgewählte Chorkonzert-Projekte 2017 auf dem Programm. Traditionell zu Palmarum erklang in der Dreikönigskirche die MESSE IN H-MOLL, BWV 232, des Großmeisters Johann Sebastian Bach (1685-1750). Das traditionelle a-cappella-Konzert des Kurt-Thomas-Kammerchores war thematisch ganz Martin Luther (1483-1546) und der Reformation 1517 gewidmet und als Chorkonzert zusammen mit einem Vortrag von Pfarrer Jürgen Seidl zum 500. Jahrestag der Reformation unter dem Motto: "Musik - Gabe Gottes und Botin des Evangeliums" veranstaltet. Im Mittelpunkt des musikalischen Teiles stand die Frankfurter Erstaufführung der MISSA DE APOSTOLIS á 6 voc. von Heinrich Isaac (1450-1517), die auch nochmals zur Chormeile 2017 im Rahmen des MUSE|UMS|UFER|FESTs zu hören war. Zum 500. Jahrestag der Reformation erklangen in einem festlichen Chorkonzert Heinrich Schütz‘ (1585-1672) Vertonungen der PSALMEN DAVIDS 1619. Zum traditionellen Oratorienkonzert am 1. Adventssonntag haben die Kantorei Sachsenhausen und der Kurt-Thomas-Kammerchor mit namhaften Solisten und dem Telemann-Ensemble unter der Leitung von Dreikönigskantor Andreas Köhs neben der 1. Kantate des berühmten WEIHNACHTSORATORIUMS von Johann Sebastian Bach, BWV 248,1, WEIHNACHTSKANTATEN über Luther-Choräle von Sebastian Knüpfer (1633-1676) und Johann Schelle (1648-1701) als musikalische Kostbarkeiten ehemaliger Kantoren des berühmten Thomanerchores der Leipziger Thomaskirche in der Frankfurter Dreikönigskirche aufgeführt.